Vom Fischer und seiner Frau

Ein Puppentheater nach dem Märchen der Gebrüder Grimm

… Es war einmal ein Fischer und seine Frau, die wohnten zusammen in einem Pißpott nahe an der See. Der Fischer ging jeden Tag hin und angelte. Bis eines Tages ein großer Butt an seiner Angel hing, der zu ihm sprach …

In unserer Inszenierung erzählen zwei Flohmarktverkäufer dieses Märchen. Sie lassen den Fischer, seine Frau und den Butt leben und verwandeln die alten Sachen in ein Fischerdorf. Das Meer schäumt, der Sturm heult. Alles steht parat: Eine hölzerne Hütte mit gemütlicher Hängematte und Fliedergarten. Ein Schloss aus goldenen Rahmen, feinen Stoffen und echtem Geschmeide. Eine Kathedrale mit Kronleuchtern und mächtigem Widerhall. Dazu passend: Nachbarn, Diener und Ministranten.

Eine Geschichte über Wünsche, die zur Gier werden und die Wichtigkeit, „nein“ zu sagen.

Tipp für den Unterricht:

Durch das Stück werden Fragen aufgeworfen, die als Grundlage für weiterführende Diskussionen geeignet sind:

  • Liegt das Glück im materiellen Überfluss?
  • Was wünschen wir uns eigentlich, wenn das „Immer-mehr“ nicht reicht?
  • Was brauche ich wirklich, um glücklich zu sein?
  • Wann ist es für mich schwer einen Wunsch abzuschlagen?